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Aus
der Geschichte der Familie von Schönberg
Die
Familie von Schönberg gehört zu den
ältesten deutschen Adelsgeschlechtern. Sie
ist reich an berühmt gewordenen Nachkommen
(wie Abraham v.S., Oberberghauptmann in Freiberg,
er führte den Bergmannsgruß "Glück
auf" ein) und an ansehnlichem Grundbesitz
(ältester Stammsitz ist Rothschönberg
bei Nossen).
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Epitaph,
Joachim von Schönberg und Familie
Sandstein 1581, Kirche von Gelenau
Vergrößerung
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Als
Begründer der Stollberger Linie gilt Heinrich
v.S., der 1473 gemeinsam mit seinem Bruder und seinem
Onkel Bischof Dietrich v.S. die Stollberger Herrschaft
erwarb. Nach seinem Tode 1507 übernahm sein
jüngster Sohn Friedrich die Güter und
kaufte 1533 das Rittergut Gelenau dazu.
Friedrich starb 1546 und sein Sohn Georg erbte das
Mannlehngut Niederzwönitz im Jahre 1554. Nach
seinem frühen Tod 1557 in Paris ging das Erbe
an seinen Bruder Joachim (Epitaph in der Kirche
zu Gelenau 1581). |
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1727 fielen alle Güter an die Linie von Schönberg-Pfaffroda
und Schönberg-Bieberstein.. Mit Rudolf Dietrich
v.S, einem Bruder des Gotthelf Friedrich, endete
die Biebersteiner Linie (1787).
Nun ging Niederzwönitz an die Brüder
Kaspar Heinrich Dam v.S. auf Thammenhain
und Kurt Adolf v.S. auf Pfaffroda, der
seinen Anteil an Niederzwönitz, Gelenau und
Thum (Gelenau und Thum bis 19o7)dem älteren
Bruder in Thammenhain überließ. Über
dessen Urenkel Ferdinand Kaspar Adolf Dam
v.S. (1864-1927) kommen wir zum letzten Niederzwönitzer
Gutsbesitzer Anton Benno Kaspar Nikol v.S.
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Januar 1992 gehört das Bergmeistergut wieder
der Familie von Schönberg.
Unterdessen
sind einige der Besitze durch Rückkauf wieder
in Schönberg`scher Hand.: Wie Schloß
Thammenhain bei Wurzen, Schloß Reichstädt
bei Dippoldiswalde, Krummenhennersdorf bei Freiberg.
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