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Region
Erzgebirge - Bergbau
1168 wurde bei Freiberg Silber entdeckt. Markgraf
Otto von Meißen erklärte den Fundort
zum "Freien Berg" und löste
damit einen Silberrausch aus (das "große
Berggeschrei"). Die Region entwickelte
sich daraufhin zu einem europäischen
Zentrum des Silberbergbaus. Im 15. Jahrhundert
tauchten neue, große Silberfunde auf,
und in nur 60 Jahren entstanden elf neue Bergstädte,
darunter Annaberg, Buchholz, Schneeberg und
Marienberg. Der Silberbergbau brachte dem
Erzgebirge Wohlstand: Freiberg, Sachsens Berghauptstadt,
konnte sich im 13. Jahrhundert mit gerade
5000 Einwohnern fünf große Stadtkirchen
leisten. Nach dem Silber wurde die Bergbautradition
mit Zinn, Kobald und Uran fortgesetzt. Die
Bergbaugeschichte der Region lebt bis heute
in vielfältigen kulturellen Veranstaltungen,
wie z.B. der alljährlichen "Berg-
und Hüttenparade" in Freiberg.
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Stadt-
und Bergbaumuseum
in Freiberg
Die
Besonderheit des Freiberger Museums sind
vielfältige Sachzeugen zur Kulturgeschichte
des Bergbaus, von denen einige sogar zum
europäischen Kulturerbe gehören.
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Mineralien-Sammlung
der Bergakademie Freiberg
Mit
der Gründung der Bergakademie Freiberg
im Jahre 1765 wurden zur praxisnahen Ausbildung
der Studenten neben technischen und metallurgischen
auch geowissenschaftliche Sammlungen angelegt.
Durch das Wirken namhafter Wissenschaftler
entwickelten sich die Freiberger Sammlungen
zu den umfangreichsten Universitätssammlungen
in Deutschland.
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Besucherbergwerk
"Im Gößner" in Annaberg
Das
Besucherbergwerk "Im Gößner"
in Annaberg wird von Fachleuten wegen der
Unverfälschtheit seiner Schächte
gelobt.
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